Vor einigen Wochen war „Next Generation Learning on Tour“ noch nichts weiter als ein Gedanke in meinem Kopf. Eine dieser Ideen, bei denen man sich selbst fragt:
„Ist das eigentlich genial oder einfach nur verrückt?“
Die Grundidee war schnell formuliert: Eine mehrwöchige Fahrradtour durch Europa mit einem mobilen Learning Lab verbinden und unterwegs neue Ansätze für E-Learning, Kreativität und digitales Lernen entwickeln. Nicht im Konferenzraum, sondern auf Fähren, in kleinen Cafés, auf Campingplätzen oder irgendwo zwischen zwei Etappenzielen.
Doch zwischen einer Idee und einem echten Projekt liegt oft eine große Lücke.
Sichtbar werden – auch wenn noch nicht alles fertig ist
Viele Projekte werden erst präsentiert, wenn sie nahezu abgeschlossen sind. Perfekte Website. Perfektes Design. Perfekte Inhalte.
Ich habe mich bewusst für einen anderen Weg entschieden.
Die Website ist bereits online, obwohl sie noch wächst. Manche Bereiche sind erst im Aufbau, andere werden sich während der Reise entwickeln. Genau das macht für mich den Reiz aus: Interessierte können miterleben, wie aus einer Vision Schritt für Schritt Realität wird.
Was bereits entstanden ist
Nach und nach füllt sich die Website mit verschiedenen Bereichen:
- Die Expedition – die Idee hinter der Reise und die geplante Route.
- Digitale Field Notes – kurze Beobachtungen, Gedanken und Erkenntnisse von unterwegs.
- Das Learning Lab – Experimente, Methoden und Impulse rund um modernes Lernen.
- Tour Live – Einblicke in den Alltag auf der Reise und spontane Eindrücke.
- Blogbeiträge und Reisegeschichten – längere Artikel über Erlebnisse, Begegnungen und Aha-Momente.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Inhalte zu produzieren. Viel spannender ist die Frage, welche Ideen erst durch das Unterwegssein entstehen.
Die besten Einfälle lassen sich nicht planen
Wer schon einmal längere Zeit gereist ist, kennt das Phänomen: Gute Gedanken kommen selten dann, wenn sie im Kalender stehen.
Sie entstehen beim Blick aufs Meer während einer Fährüberfahrt. Beim Warten auf den Kaffee in einem kleinen Straßencafé. Während einer Pause im Regen unter einem Vordach. Oder auf einem ruhigen Radweg irgendwo in Belgien, den Niederlanden oder Irland.
Ich bin überzeugt, dass viele der interessantesten Learning Nuggets genau aus solchen Momenten entstehen werden.
Warum ich den Entwicklungsprozess offen teile
Für mich ist dieses Projekt nicht nur eine Reise, sondern auch ein Experiment. Ich möchte zeigen, dass Kreativität kein Produkt perfekter Planung ist, sondern oft dort entsteht, wo man Neues ausprobiert, flexibel bleibt und sich bewusst auf Ungeplantes einlässt.
Deshalb dokumentiere ich nicht nur Ergebnisse, sondern auch den Weg dorthin – mit all seinen kleinen Umwegen, spontanen Ideen und vielleicht auch der einen oder anderen Panne.
Komm mit auf die Reise
Wenn Dich Themen wie E-Learning, digitales Lernen, Kreativität oder außergewöhnliche Projekte interessieren, begleite „Learning on Tour“ gerne von Anfang an.
Mich würde besonders interessieren:
Welcher Bereich spricht Dich spontan am meisten an – die Expedition, das Learning Lab, die Field Notes oder die Reisegeschichten?

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