Am 14. August ist es nun endlich so weit – ich starte zu meiner Next Generation Learning on Tour – Eine kreative Expedition durch Europa.
Wenn ich von meinem mobilen Lernlabor erzähle, denken viele zunächst an einen großen Anhänger voller Technik. Ja, ich habe einen, allerdings kleinen Anhänger. Tatsächlich befindet sich das Herzstück der Expedition aber in einer einzigen wasserdichten Fahrradtasche im Anhänger.

Dieses Foto ist bereits vor vier Jahren entstanden. Damals begleitete mich dieselbe Tasche auf einer längeren Fahrradtour – und auch diesmal wird sie wieder ihren Platz am Fahrradanhänger finden.
Von außen wirkt sie unscheinbar.
Doch in ihrem Inneren steckt alles, was ich brauche, um unterwegs professionelle Lernmedien zu entwickeln: Laptops, Smartphones, Kamera, Mikrofone und die digitale Arbeitsumgebung mit Werkzeugen wie Articulate Storyline, Articulate Rise, Camtasia, ChatGPT oder Synthesia. Außerdem kleinerer „Schnickschnack“ wie ein Schweizer Taschenmesser oder TAN-Generatoren, um unterwegs auch meine Bankgeschäfte machen zu können.
Noch vor wenigen Jahren hätte dafür ein fest eingerichtetes Büro mit leistungsfähiger Technik erforderlich sein können. Heute passt eine komplette Entwicklungsumgebung in eine einzige Fahrradtasche.
Das verändert nicht nur die Art, wie wir arbeiten. Es eröffnet auch neue Möglichkeiten, wo wir arbeiten.
Mein Büro kann künftig dort entstehen, wo gerade eine gute Idee aufkommt: in einem Hotel, auf einem Campingplatz, in einem kleinen Café, während einer Fährüberfahrt oder mit Blick auf die Küste Irlands.
Genau das macht diese Expedition für mich so spannend.
Mehr als nur Technik
Natürlich freue ich mich auf die technischen Möglichkeiten. Aber sie sind nicht der eigentliche Grund für diese Reise.
Mich beschäftigt vielmehr eine andere Frage:
Verändern neue Orte, neue Begegnungen und neue Perspektiven auch die Art, wie wir Lernen gestalten?
Entstehen kreativere Ideen, wenn wir den gewohnten Arbeitsplatz verlassen? Entwickeln wir Lernmedien anders, wenn wir zwischendurch eine Landschaft durchqueren, Menschen begegnen oder einfach Zeit zum Nachdenken haben?
Ich glaube, dass Lernen nicht nur von Methoden und Werkzeugen lebt. Gute Lernideen entstehen oft dort, wo wir neue Eindrücke sammeln und den Blickwinkel wechseln.
Das mobile Learning Lab
Mein mobiles Learning Lab soll deshalb weit mehr sein als eine technische Ausstattung.
Es ist ein Experiment.
Ich möchte unterwegs Lernideen entwickeln, kleine Learning Nuggets produzieren, kurze Videos aufnehmen, Erfahrungen dokumentieren und zeigen, wie moderne Lernmedien auch außerhalb eines klassischen Büros entstehen können.
Vielleicht bestätigt die Reise meine bisherigen Überzeugungen.
Vielleicht stellt sie sie auch infrage.
Beides wäre ein gutes Ergebnis.
Ein erster Blick hinter die Kulissen
EIn den kommenden Tagen werde ich hier im Blog weitere Einblicke in die Vorbereitung geben – vom Fahrrad über das Learning Lab bis hin zu den Werkzeugen und Arbeitsabläufen, die mich auf der Tour begleiten.
Und ab dem 14. August beginnt dann der spannendste Teil:
Nicht mehr die Planung, sondern das Experiment selbst.
Ich freue mich, wenn Sie mich auf dieser kreativen Expedition begleiten.

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